Warum es eine Checkliste braucht
Wenn ein Agent in eurem Repo schreiben darf, ändert sich der Threat-Model. Ein einzelner Pull-Request kann hunderte Files anfassen. Code-Review-Workflows, die für menschliche Geschwindigkeit gebaut wurden, kippen.
Wir haben in fünf aktuellen Engagements gesehen, welche zehn Punkte sich als verbindlich herauskristallisiert haben — bevor man überhaupt produktiv arbeiten kann.
Die zehn Punkte (Kurzform)
- IDE + MCP-Bootstrap absichern — keine Tool-Activation ohne explizite Whitelist.
- Sandbox- und Schreibrechte sauber trennen — Agent-Branch hat keinen Push-Access auf Main.
- Code-Review-Pfad für Agent-Commits — getrennte Review-SLAs, Bot-Identity klar markiert.
- CI-Gates — TypeScript, Tests, Lint, Build, Schema-Check. Keine Bypass-Optionen für Agents.
- Eval-Suite für Prompt-Regression — jeder Prompt-Change durchläuft eine Goldset-Eval.
- Secrets-Hygiene — Agents bekommen nie Service-Role-Keys. Read-only-Mock in Dev.
- Bot-Identity-Trennung — separate GitHub-Account oder Bot-Suffix, kein User-Spoofing.
- Persistente Memory-Boundaries — was darf der Agent zwischen Sessions wissen?
- Cost-Caps pro PR und pro Repo — Hard-Stop bei Budget-Überschreitung.
- Rollback-Drill — alle zwei Wochen wird der “Agent-Commit-Revert”-Pfad geprobt.
Wie ihr die Checkliste nutzt
Die ausführliche Version mit konkreten Konfigurationen, Beispiel-Diffs und CI-Snippets liegt im PDF unten. Print-optimiert, vier Seiten, mit Spalten für „Status”, „Owner” und „Letzter Check”.
Wenn ihr nach dem Download Fragen habt — wir buchen jederzeit einen kostenlosen Demo-Termin.
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