Wie Firmen & Teams
danic.ai-os einsetzen
Ein Modell, vier Szenarien: Auslieferung an die Firma, neues Projekt, bestehendes Projekt und mehrere Entwickler:innen parallel — ohne dass sie sich in die Quere kommen.
Das Zwei-Schichten-Modell
Der entscheidende Punkt vorweg: das „danic Setup" ist nicht an ein Repo gebunden. Es zerfällt in zwei sauber getrennte Schichten — eine globale Engine pro Entwickler:in und eine dünne Konfigurations-Schicht pro Projekt. Genau diese Trennung macht jedes der folgenden Szenarien möglich.
User-Global
~/.claude/ — die danic-Engine
111 Agents, 95 Commands, 22 Rules, 22 Hooks, 59 Skills. Einmal via install.sh installiert —
danach in jedem Repo aktiv, das die Person mit Claude Code öffnet.
Repo-lokal
CLAUDE.md + project-management/ — der Projekt-Kontext
Pro Projekt: Tech-Stack, Domain, Constraints (CLAUDE.md) plus Feature-/Bug-Tracking, ID-Registry und
Metrics. Stack-Routing liest tech-stack.md und aktiviert
automatisch die passenden Specialist-Agents.
Zwei Distributionsmodelle
So kommt danic.ai-os in die Firma. Heute ausgeliefert wird Modell A (versioniertes ZIP, Managed Delivery). Modell B (GitHub-Template) ist das Zielbild für technische Kunden — im Repo aktuell als „zukünftig" markiert. Beide teilen sich dieselbe Engine.
Managed ZIP-Package
build-customer-package.sh [kunde] exportiert einen sauberen, versionierten Stand
(ohne Git-History, ohne DANIC-Internals), injiziert die Kunden-Config und erzeugt ein ZIP.
DANIC liefert aktiv aus.
- Kein Repo-Zugang nötig — Übergabe als ZIP / geteilter Ordner
- Saubere Trennung — Validierung blockt interne Referenzen
- Updates = neues Package + Delivery-Checklist
„Use this template" → Fork
Die Firma erzeugt ein eigenes Repo aus dem danic-Template, klont es und führt install.sh aus.
Updates kommen per git fetch + git checkout v1.x.
- Self-Service — Firma updatet eigenständig auf Tags
- Versions-Disziplin — CHANGELOG + Semantic Versioning
- Voraussetzung — Kunden-Config sauber von Core getrennt
Neues Projekt von Grund auf
Der gradlinige Fall: die Engine generiert Schicht 2 vollständig selbst. Von der Idee bis zum ausgelieferten Feature durch alle Quality Gates.
~/.claude/ — einmalig pro Entwickler:in.Bestehendes Projekt nachrüsten
Die eigentliche Frage. Kein Rewrite, keine Migration des Codes. Weil die Engine user-global liegt, ist sie im Bestandsrepo sofort verfügbar — es wird nur Schicht 2 über die vorhandene Struktur gelegt. Stack-Routing erkennt den vorhandenen Tech-Stack und aktiviert die richtigen Specialist-Agents.
install.sh lief einmal — gilt auch fürs Bestandsrepo.project-management/). Der Bestandscode
wird ab dem ersten /ship-feature-auto nach denselben Quality Gates weiterentwickelt wie ein
Greenfield-Projekt — schrittweise, ohne Big-Bang.Mehrere Entwickler:innen parallel
Zwei Achsen. Verschiedene Apps ist trivial: jede Person ein eigenes Repo, dieselbe globale Engine, null Konflikt. Dieselbe App ist der harte Fall — und danic löst ihn über vier ineinandergreifende Isolationsebenen.
main bleibt immer stabil.main.Worktrees
Jedes Feature in eigenem Ordner. Parallele Entwicklung, ohne sich die Arbeitskopie zu zerschießen.
Branches
feature/*, fix/* isolieren Änderungen. main ist immer deliverbar.
ID-Registry
FEAT-/BUG-/ADR-IDs sind permanent und werden nie recycelt — keine Kollision zwischen Teams.
Quality Gates
PR-Review + Gate-Dokumentation vor jedem Merge. Kein Feature überholt die Stabilität von main.